Seelenbilder

... Seelenlandschaften, die wir durchwandern in der nicht alltäglichen Wirklichkeit... Seelenräume, die wir betreten... Dort findest du dich wieder, erlebst Heilung, Glück, Verbindung zu helfenden Wesen, Heimat... manchmal begegnest du auch einem Seelenanteil, den du lange schon vermisst...

 

Ich sehe ferne Hügel, einen Wasserlauf, plötzlich riecht es verbrannt. In der Berührung finde ich diese flüchtige Wahrnehmung in einem "ausgebrannten" Feuer-Meridian wieder. Ein Vogel fliegt auf, ein Adler, ich spüre seinen kraftvollen Flügelschlag, du beginnst freier zu atmen...

Ein Schwarm bunter Schmetterlinge flattert um uns herum. Einer setzt sich auf die Stelle an deinem Brustkorb, die du zuvor als schmerzhaft beschrieben hast...

Ein dunkler See liegt vor uns, Mondlicht, im Schatten der Nacht bewegt sich etwas, ein großer Salamander kommt auf uns zu. Der Funke einer Erinnerung: Bist du gestürzt als Kind und niemand war da? Es war der Salamander, der deine Seele gehalten hat in diesem Moment...

Wir sind schon eine weite Strecke gegangen, der Weg ist steinig, das Vorwärtskommen sehr mühsam, du atmest flach, trägst deine Last der Traurigkeit, wir halten gemeinsam Ausschau nach einem Platz, an dem du zur Ruhe kommen kannst, an dem es leichter werden darf. Wir durchqueren viele Orte mit Namen wie "Palast der Tränen", "Bergen begegnen"..  endlich stehen wir vor dem Eingang zu einem Raum, der in dem Moment aufgetaucht ist, als du die Klarheit in dir gespürt hast bereit zu sein. Es ist dein Raum, du hast ihn lange nicht betreten. Du setzt dich auf die Schwelle und es gibt nichts zu Verstehen, nur da sein, hier sein...

 

Erlebte fühlbare Bilder begegnen mir auf der Reise durch deine Seelenwelt. Ich bringe sie dir und berühre an deinem Körper die Stellen, die deinem Bewusstsein Zugang ermöglichen.

So kannst du dich und deine Welt neu träumen.

Erinnere Dich... des Inneren Lichtes, das aus Dunkelheit wird und sich formt. Ohne den Weg in die Weite der Nacht, in die lebenden Räume des Traumes gibt es kein Licht, kein Wort, nicht Liebe, nicht Pflanze noch Baum.  U.Schiran